esplanade / gmunden
10 Vorschläge für ein Entwicklungskonzept der Esplanade und des Rathausplatzes
00 Der grundsätzliche Entwurfsansatz zur Neugestaltung der Gmundner Esplanade und des Rathausplatzes sieht eine neue - freie Wegeführung für Fussgänger durch eine parkähnliche Anlage mit vielen Grünflächen zu zahlreichen Plätze und Attraktion wie in den folgenden 10 Vorschlägen beschrieben vor. Dabei soll der prägende Baumbestand weitestgehend erhalten und teilweise um botanische Seltenheiten im Sinne der Parks um die Jahrhundertwende ergänzen werden. Der bestehende Radweg soll in seiner geraden Wegeführung in gleicher Form erhalten bleiben, um eine direkte und schnelle Verbindung zwischen Gmunden und Altmünster sicherzustellen. Wünschenswert wäre es mit allen ansässigen Betrieben gemeinsam ein einheitliches Gestaltungskonzept für die Gastronomischen Einrichtunge an der Esplanade zu erarbeiten. Diese sollen sich über Fassaden / Materialien / Pflasterbeläge / Beleuchtung usw. gemeinsam definieren und als klares Erscheinungsbild auf unserer Gmundner Esplanade in Erscheinung treten. (Konditorei, Eisläden, Pavillions, Cafes, Bars+Restaurants, Imbiss, Ticketverkauf Schiffahrt)
Ein wesentliches Gestaltungselement für die Esplanade wäre ein durchgängiges Beleuchtungskonzept durch einen Fachplaner von der Traunbrücke bis zum UYCT in LED-Technologie. Der Ausbau/Ergänzung der öffentlichen WC Anlagen entlang der Esplanade an wesentlichen Stellen, wie Spielplätzen / Cafes / Bars / Park für Tagesbesucher, als auch für Veranstaltungen erscheint sinnvoll. Ein Rückbau der witterungsbedingt selten genutzten Schirmbar und eine Neuerrichtung von allwetter/ganzjahres Gastronomie stellt eines der Hauptthemen des Entwicklungskonzeptes dar.
01 PAVILLION MIT BAR+CAFE AM SEE >SOMMER+WINTERBETRIEB > Nutzbar für KLEINVERANSTALTUNGEN im Park mit traumhafter Kulisse direkt am Wasser und Blick auf den Traunsee/Traunstein und das Schloss Orth Betrieb als Cafe und Bar mit öffenbarern Fassadenflächen Richtung See und Park. Nutzung auch als Musikpavillion mit gastronomischer Versorgung. Als Vorbild für den Pavillion dienen die Silhouetten der alten Boots- und Fischerhütten rund um den Traunsee. Die Materialität soll ebenfalls dem bestehenden Vorbild folgen.
02 CITY GARDENING > der gelungene Ansatz des Urbangardenings wurde aufgenommen und als erweiterbares Konzept mittels Baukastensystem in die Esplanadengestaltung integriert
03 SPIELPLATZ AM UND MIT WASSER > die Lage des jetzigen Spielplatztes in der Esplanadenmitte ist perfekt, das Spielerlebnis soll jedoch stark verbessert werden und sich von den standard Spielplätzen abheben.
> hier wäre ein Spielplatz am und mit Wasser naheliegend, Spielen+Lernen mit Pumpen, Spindeln, Wasserrädern und Bachläufen eventuell in Zusammenarbeit/Sponsoring mit der EnergieAG.
04 CITY MARINA GMUNDEN N 47°54' E 13°47' BAR+RESTAURANT - SEGELVERANSTALTUNGEN > # NEUES HIGHLIGTH IN GMUNDEN!, dies soll die City Marina darstellen, als eine der wenigen Städte direkt an österreichischen Seen gelegen, mit diesem Potenzial wäre hier ein hochwertiges Gastrokonzept mit angeschlossener Marina mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich. Für Segelveranstaltungen kann die gesamte Infrastruktur genutzt werden!
05 CAFE+EIS FASSADE NEU/HOCHWERTIGER > Aufnahme des Bestandes in das Gesamtkonzept mit neuer Fassadengestaltung und Beleuchtungskonzept > Ein zeitgemässes Gesicht weg vom verstaubten Kaffeehausimage der 80er! Trotz Top Lage entspricht das Ambiente hier leider nicht mehr dem heutigen Standard, die Fassaden bedürfen hier aufgrund seiner prominenten Lage einer starken Überarbeitung!
06 BOOTSVERLEIH + SITZSTUFEN NEU > Nach erfolgreichen Vorbildern in kroatischen Küstenstädten soll hier eine weniger starre Anlage mit vielen Sitzmöglichkeiten, Treppen, Pflanzen, Beschattung und Beleuchtung erfolgen, heller Kunststein in Kombination mit Naturstein und regionaler Bepflanzung!
07 KERAMIK UND SKULPTUREN + SITZSTUFEN AM WASSER in selber Linie wie bei der Bootsvermietung soll hier der Schwerpunkt auf einen ganzjährig betriebenen Skulpturenpark mit Keramik- und Holzskulpturen gelenkt werden.
08 SCHILLERPLATZ/-LINDE NEU GESTALTEN Ein wesentlicher Punkt rund um die Schillerlinde ist die Entfernung des Plastikrasens, sowie die Neugestaltung der Treppen-/Sitzgelgenheiten in Abstimmung mit dem Beleuchtungskonzept des Naturdenkmales, welches für sich alleine spricht. Versetzen des Ticketschalters in seine ursprüngliche Lage am Giselasteeg
09 RATHAUSPLATZ
Der Rathausplatz bedarf in seiner jetzigen Form nur weniger Veränderung. Für die Hauptnutzung LIEBSTATTSONNTAG, GLÖCKLERLAUF, WOCHENMARKT, KERAMIKMARKT, KONZERTE, LICHTERFEST und WEIHNACHTSMARKT soll der Platz mit geringfügigen Adaptierungen aufgewertet werden:
> Ausbessern des Pflasterbelages
> Neues Beleuchtungskonzept - indirekte Beleuchtung über die Fassaden der umgrenzenden historischen Bauten
> Entfernen der Lichtmasten und Blumenkübel
> Ein breiter zentraler Zebrastreifen von der Kirchengasse zum Rathausplatz, entfernen der beiden
> geringfügiges Versetzten des Brunnens in Richtung See um den Platz optimal nutzen zu können
> Entfernen der bisherigen Barrieren vom Platz zum See nach historischem Vorbild
10 MUSEUMSPLATZ MIT CAFE+BAR
> hier wurde mit dem K-Hof8 bereits ein wichtiger Impuls für eine gelungene Gastronomie geschaffen, welche als wesentlicher Faktor am Beginn der Esplanade zu verstehen ist.
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